KOPENHAGEN Segeltörn Ostsee Kojencharter

Kopenhagen Segeln von Stralsund in Mecklenburg Vorpommern über die Ostsee

Kopenhagen Törn

Auf dem Weg in Dänemarks Hauptstadt laufen wir auch in die Häfen von Klintholm oder Rødvig ein und statten auf dem Rückweg Ystad in Südschweden und Vitte auf Hiddensee einen Besuch ab. Und verbringen wunderschöne Segelzeit auf der Ostee.

Ostsee Segeltörn Kopenhagen

Die Anreise ist am Samstag gegen 14 Uhr geplant, Stadthafen Stralsund – Nordmole Steg 1

Am Sonntag um 8 Uhr geht der Skipper an Bord, dann heißt es Segel setzen. Die gesamte Mannschaft muss bis dahin gefrühstückt haben und bereit sein zum Ablegen. Wir segeln Richtung Norden. Je nachdem wie Wind und Mannschaft mitspielen, laufen wir entweder
Klintholm oder ca. 20 Seemeilen weiter Rødvig an. Klintholm auf der Insel Mön ist bekannt durch seine schönen Kreidefelsen.

Montag nach einem guten Frühstück, geht es dann weiter nach Kopenhagen mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und seinen liebenswerten Einwohnern. Wir segeln durch den Öresund, vorbei an der Öresundbrücke, die Dänemark und Schweden miteinander verbindet.
Einlaufend in den Hafen, vorbei an den Kreuzfahrtschiffen und die kleine Meerjungfrau grüßend segeln wir bis nach Christianshafen, wo wir mitten im Zentrum von Kopenhagen festmachen.

Am Dienstag werden wir im Hafen verweilen und die lebendige und interessante Hauptstadt Kopenhagen besichtigen. Wer möchte, kann die Wachablösung vor dem Schloss der Königin besichtigen oder den Tivoli, einen riesigen Vergnügungspark.

Wenn Wind und Wetter mitspielen, segeln wir Mittwoch Richtung Osten nach Schweden. Wir werden auf den Spuren von Kommissar Wallander, der bekannt geworden ist durch zahlreiche Romane und Filme, in Ystad festmachen.

Am Donnerstag führt uns der Kurs südwestwärts auf die Insel Hiddensee. Am Freitag bleibt uns genügend Zeit die autofreie Insel zu Fuß, mit der Pferdekutsche oder dem geliehenen Drahtesel zu erkunden. Am späten Nachmittag treten wir dann die Heimreise nach Stralsund an.

Am Samstag um 9.00 Uhr heißt es dann Lebewohl – und bis bald!

 

Kopenhagen:

Kaum gesehen, hat Kopenhagen, Dänemarks Hauptstadt (gegründet zu Beginn des 12. Jahrhunderts), seine Besucher sofort eingewickelt: Tolle Architektur, viel Wasser, modisch und farbenfroh gekleidete Einwohner, originelle Geschäfte, trendige Cafés und Restaurants – und na klar: die kleine Meerjungfrau.

Kopenhagen ist schon mehrfach als „Lebenswerteste Stadt der Welt“ ausgezeichnet worden. Gründe dafür sind unter anderem die spannende Mischung aus historischer und moderner Architektur, vielen Grünflächen und einem Hafen, in dem die Einheimischen im Sommer sogar schwimmen. Ansonsten ist hier eine Menge los, vor allem auf zwei Rädern. Denn die Fahrradwege sind super ausgebaut. So sind die Hauptstadt-Dänen nicht nur fix und ziemlich sportlich sondern auch wirklich gesund unterwegs.

Kopenhagen ist jung und gleichzeitig historisch und sehr traditionell – zum Beispiel in Puncto Königshaus und Feiertage. Ganz gleich welchen Status oder Stand in der Gesellschaft, die Menschen hier begegnen sich stets auf Augenhöhe. Hierarchien sind natürlich gegeben aber Hemmungen und Berührungsängste kommen durch das konsequente Dutzen gar nicht erst auf. Die einzige Person, die mit „Sie“ angesprochen wird, ist Königin Margrethe II. – Sehr sympathisch!

Rødvig:

An der Südküste der dänischen Halbinsel Stevns liegt der Ort Rødvig, der sich Ende des 19. Jahrhundert von einer Gruppe Fischerhäusern zu einem hübschen kleinen Städtchen mit Hafen und Bahnhof entwickelte. Vom Hafen aus wurde gefischt und Kalk und Feuerstein von der Steilküste verschifft. Hier steht auch das Wahrzeichen von Rødvig, der leuchtend weiße Feuersteinofen. Sehenswert ist darüber hinaus die über 100 Jahre alte Schiffswerft.

 

Ystad:

In der südschwedischen Provinz Skåne liegt das schöne Städtchen Ystad. In und um die Stadt herum finden sich allerhand Galerien und Museen, Gärten und Hofläden. In Ystad selbst ist es einfach nur schmuck. Hübsche bunte Fachwerkhäuser mit reichlich verzierten und verschnörkelten bunten Haustüren und die vielen Farben und Düfte der überall und mit Liebe gepflanzten Rosensträucher verzaubern den Besucher. Marktplatz, Marienkirche, Rathaus, Cafés und Geschäfte mit Mode und Kunsthandwerk – in Ystad lässt sich ein Tag im Nu verbummeln. Kunstinteressierte sollten einen Abstecher in das Kunstmuseum einplanen. Inhaltlich befasst es sich vor allem mit der regionalen Kunstgeschichte und zeigt schwedische als auch dänische Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert. Wer sich allerdings für andere Sehenswürdigkeiten interessiert, findet in dem Gebäude am St. Knuts Torg auch die Touristeninformation der Gemeinde.

Perfekt für uns Segler mit nur einem Tag Landgang: Viel Sehen in kurzer Zeit. Dafür bietet sich in Ystad eine Stadtrundfahrt an. Springen Sie dazu auf ein altes Feuerwehrauto, eine Rikscha oder den kleinen Zug auf Rädern!